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Camouflage Make-Up: Das müssen Sie wissen

Akne, Feuermale, Besenreisser, Narben, Couperose, Augenringe, Pigmentflecken und sogar Tattoos… Es gibt kaum etwas, das ein gutes Camouflage-Make-Up nicht abdecken kann, wenn die herkömmliche Foundation oder der Concealer versagt. Aber was unterscheidet Camouflageprodukte von anderen und was gilt es zu beachten, damit das ergebnis auch wirklich makellos ist?

 

Was ist Camouflage-Make-Up?

Camouflage-Produkte sind stärker pigmentiert und daher deutlich deckender als die durchschnittlichen Foundations oder Concealer. Da sie oft wachs- und ölbasiert ist, hält Camouflage-Schminke ausserdem besser, ist wasserfest und hitzeresistent.

 

Für wen ist Camouflage-Make-Up?

Aufgrund der hohen Deckkraft und der starken Beständigkeit ist Camouflage besonders beliebt, um starke und kontrastreiche Unebenheiten der Haut auszugleichen. Camouflage-Make-Up empfiehlt sich deshalb bei starker Akne und (Akne-)Narben, Feuermalen, Pigmentstörungen, Sonnenflecken, Besenreisser, kann aber sogar Tattoos abdecken oder bei Hautkrankheiten wie Vitiligo eingesetzt werden. Bei sehr dunklen Augenschatten kann ein Camouflage-Concealer (am besten ein Color Corrector, doch dazu später mehr) wahre Wunder bewirken.
Wer einen ebenmässigen Teint hat, braucht allerdings keine Camouflage-Produkte und ist gut bedient mit einer normal deckenden Foundation oder je nachdem auch nur einer BB-Cream.

 

Vorsicht!

Die hohe Deckkraft birgt auch einige Gefahren und kann den vermeintlich perfekten Teint bei falscher Anwendung schnell unschön aussehen lassen. Zu dick aufgetragen wirkt Camouflage-Make-up schnell mal «cakey», unnatürlich und maskenhaft. Besonders, wenn dabei auch noch der Hautton nicht ganz getroffen wird, scheint der Look schnell sehr künstlich und aufgemalt. Es lohnt sich je nachdem also, mehrere Shades zu mischen um die perfekte Nuance zu erhalten. Und nicht vergessen: Kanten immer schön verblenden!

 

Camouflage-Foundation richtig auftragen

Um unschöne Ränder und einen zugekleisterten Look zu vermeiden, sollte das Make-Up immer von der Gesichtsmitte nach aussen aufgetragen werden. Am besten zuerst eine dünne Schicht auf dem Gesicht zu applizieren und bei Bedarf nachdoppeln. Zum Auftragen eignen sich dichte Foundationpinsel oder auch ein Beautyblender, mit dem die Kanten gegen den Gesichtsrand hinaus ausgeblendet werden. Obwohl Camouflage-Make-up für seine Haltbarkeit bekannt ist, sollte es mit einem Fixierpuder abgepudert werden, um den Halt noch zu verstärken und glänzende Stellen zu mattieren. Bronzer und Rouge schenken dem Look mehr Tiefe und lassen das Make-Up weniger maskenhaft aussehen.

 

Color Correction

Camouflage-Make-Up ist oftmals auch in farbkorrigierenden Varianten erhältlich, die farbliche Ungleichmässigkeiten nicht nur überdecken sondern neutralisieren. Je nach zu kaschierendem Farbton sollte jeweils ein Corrector in der Komplementärfarbe gewählt werden, da die beiden Farben sich gegenseitig «aufheben».

Grün: Kaschiert Rötungen (gereizte Haut, Couperose)
Orange: Gleicht Blautöne aus (Blutgefässe, leichte Augenringe)
Gelb: Neutralisiert violette Verfärbungen (Blutergüsse, starke Augenschatten)

 

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