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Haarpflege: Produkte für Profis und zuhause
Perfekte Haarpflege für gesundes und glänzendes Haar
Gesundes, glänzendes Haar beginnt mit der passenden Haarpflege, die auf deinen Haartyp und deine aktuellen Bedürfnisse abgestimmt ist.
In unserem Produktsortiment findest du eine grosse Auswahl an Produkten für deine tägliche Routine. Wir bieten passende Haarpflege-Produkte für alle Haartypen, egal ob trocken oder strapaziert, fein oder dick, glatt oder gelockt.
Wie wirken Haarpflegeprodukte auf meine Haare und meine Kopfhaut?
Was machen Haarpflege Produkte am Haar?
Die meisten Haarpflege Produkte wirken am Haarschaft: Sie reinigen und glätten die Haaroberfläche, verbessern die Kämmbarkeit und können Frizz sichtbar reduzieren. Intensivere Pflege (z.B. Kur/Masken, Leave-ins, Seren) legt sich wie ein Pflegefilm um die Längen und Spitzen und macht sie geschmeidiger.
Was machen Haarpflege Produkte auf der Kopfhaut?
Auf der Kopfhaut geht es vor allem um Balance: sanft reinigen, Rückstände lösen und das Kopfhautgefühl unterstützen. Spezielle Kopfhautpflege ist sinnvoll, wenn du zu Juckreiz, Spannungsgefühl oder Build-up (Ablagerungen) neigst.
Welche Haarpflege-Produkte gibt es und welche Aufgabe erfüllen sie?
Die Basics
- Shampoo: Reinigt Kopfhaut und Ansatz
- Conditioner/Spülung: Pflegt Längen, macht sie leichter kämmbar, gibt durch Waschen entzogene Feuchtigkeit zurück
- Haarkur/Maske: Intensive Extra-Pflege für strapazierte oder trockene Längen (meist 1–2 x pro Woche)
Perfekte „Add-ons“?
- Haaröl/Serum: Glanz, Anti-Frizz-Finish, Spitzenpflege (sparsam dosieren)
- Leave-in: Pflege ohne Ausspülen, ideal zum Entwirren und als Frizz-Helper
- Trockenshampoo: Frischt Ansatz auf, wenn eine Haarwäsche gerade nicht passt
- Kopfhautpflege: Wenn du gezielt am Ansatz/Kopfhaut ansetzen willst (Balance, Pflege, Komfort)
Was ist die beste Haarpflegeroutine und in welcher Reihenfolge sollte ich Haarpflege-Produkte verwenden?
Reinigen → Pflegen → Schützen → Finish
Diese Reihenfolge ist sinnvoll, weil du zuerst Rückstände entfernst, danach Pflege gezielt wirken lässt, anschliessend vor Belastung schützt (z.B. Hitze) und zum Schluss die Längen optisch glättest und versiegelst.
1. Reinigen: Shampoo (Fokus: Kopfhaut/Ansatz)
Shampoo ist in erster Linie für Kopfhaut und Ansatz gedacht, denn dort entstehen Fett, Schweiss und Ablagerungen.
So nutzt du es richtig:
- Haare gut anfeuchten, Shampoo in den Händen verteilen, dann in die Kopfhaut einmassieren
- Längen nicht „schrubben“ – sie werden beim Ausspülen meist genug mitgereinigt
- Bei viel Styling, hartem Wasser oder wenn sich Haare „belegt“ anfühlen: zweimal shampoonieren (erst lösen, dann gründlich reinigen)
2. Pflegen: Conditioner oder Maske/Kur
Nach dem Reinigen brauchen Längen und Spitzen oft wieder Geschmeidigkeit und Schutz.
Conditioner (nach jeder Haarwäsche):
- Kommt in Längen und Spitzen, nicht an den Ansatz
- Macht das Haar sofort leichter kämmbar und reduziert Haarbruch beim Entwirren
- Kurz einwirken lassen (ca. 1–3 Minuten), dann ausspülen
Maske/Kur (1–2 x pro Woche):
- Intensiver als Conditioner, ideal bei trockenen, strapazierten oder frizzigen Längen
- Ebenfalls nur in Längen/Spitzen, Einwirkzeit meist länger (z.B. 5–10 Minuten)
- Je nach Bedarf statt Conditioner verwenden oder bei sehr trockenem Haar nach der Maske zusätzlich Conditioner nutzen, um das Haar besonders geschmeidig zu machen
3. Schützen: Leave-in und Hitzeschutz
Leave-in (optional, aber oft ein Gamechanger)
Leave-in bleibt im Haar und ist besonders sinnvoll, wenn du:
- trockene Längen hast
- zu Frizz neigst
- Locken/Wellen definieren wills
- beim Kämmen schnell Haarbruch bekommst
Anwendung: Nach dem Waschen ins handtuchtrockene Haar geben, vor allem in Längen und Spitzen. Lieber mit wenig starten und bei Bedarf nachlegen.
Hitzeschutz (wenn du föhnst/glättest/lockst)
Sobald Wärme ins Spiel kommt, ist Hitzeschutz Pflicht. Er hilft, die Haaroberfläche zu schützen und Haarbruch sowie Trockenheit zu reduzieren.
So nutzt du ihn richtig:
- Immer vor Föhn, Glätteisen oder Lockenstab anwenden
- Gleichmässig verteilen (Schwerpunkt Längen/Spitzen)
- Erst dann mit Hitze stylen
4. Finish: Öl oder Serum (optional als Abschluss)
Öl oder Serum ist der letzte Schritt für:
- Glanz
- Anti-Frizz
- ruhigere Spitzen
- ein „fertig gestyltes“ Haargefühl
Wichtig: sehr sparsam dosieren (z.B. 1–2 Tropfen, je nach Haarmenge). In den Händen verreiben und dann nur in die Spitzen bzw. unteren Längen streichen. Zu viel kann schnell beschweren oder fettig wirken.
Wie oft sollte ich Haare waschen?
Faustregel: Wasche so oft, wie es Kopfhaut und Alltag brauchen. Es gibt kein „perfektes Intervall“ für alle.
Welcher Haartyp bin ich?
Wenn du Haarpflege-Produkte auswählen willst, starte immer mit den drei folgenden Checks zu deinem Haartyp. So findest du schnell heraus, was du wirklich brauchst (und was nur unnötig beschwert).
1. Wie ist deine Kopfhaut?
- Eher fettig: Ansatz wird schnell ölig, du brauchst regelmässige Reinigung
- Eher trocken/sensibel: Spannungsgefühl, Juckreiz oder „ziehende“ Kopfhaut. Hier sind milde, beruhigende Formulierungen oft angenehmer
- Neigt zu Build-up: Haare fühlen sich „belegt“ an, wirken schnell platt oder stumpf (oft durch Styling, Silikone, hartes Wasser). Dann hilft ab und zu ein „Reset“ durch klärende Reinigung
2. Wie fühlen sich Längen und Spitzen an?
- Trocken/rau: Es fehlt Feuchtigkeit und Geschmeidigkeit
- Frizzig: Oberfläche ist oft aufgeraut, braucht Glättung und Schutz
- Strapaziert: Haarbruch, Spliss oder „strohiges“ Gefühl, was häufig nach Hitze oder chemischen Behandlungen entstehen kann
- Schnell beschwert: Pflege ist zu reichhaltig oder zu viel Produkt wird verwendet
3. Wie ist deine Haarstruktur?
- Fein vs. dick: Feines Haar wird schneller platt, dickes Haar braucht oft mehr Pflege
- Glattes Haar: Strähnen sind durchgehend gerade, ohne sichtbare Wellen. Kann fein oder grob sein
- Welliges Haar: Bis etwa Augenhöhe oft glatt, danach entsteht eine s-förmige Welle
- Lockiges Haar: Deutlich definierter als Wellen
- Spiralen: Die Struktur beginnt oft schon am Ansatz, die Haare sind enger gedreht und ineinander „verschraubt“
Welche Produkte brauche ich für meinen Haartyp?
Sobald du deinen Haartyp kennst, geht es um deine aktuellen Bedürfnisse. Stell dir dafür eine einfache Frage:
Brauche ich vor allem Reinigung, Feuchtigkeit, Reparatur, Schutz oder Volumen?
Danach wählst du Produkte, die genau dafür formuliert sind, anstatt „von allem ein bisschen“.
Diese Kombinationen funktionieren in der Praxis besonders gut:
Fettiger Ansatz + trockene Spitzen
- Shampoo nach Bedarf für die Kopfhaut
- Pflege nur in die Längen (Conditioner/Leave-in/Öl), nicht auf die Kopfhaut
- Tipp: Ein leichter Conditioner reicht oft schon, Öl nur in die Spitzen
Feines Haar
- Setze auf volumengebende Produkte und leichte Texturen
- Conditioner wirklich nur in Längen und Spitzen, sonst wird der Ansatz schnell platt
- Leave-in nur sparsam, Öl sehr vorsichtig dosieren (sonst wirkt es schwer)
Trockenes Haar
- Fokus auf feuchtigkeitsspendende Produkte (Shampoo eher mild, Pflege reichhaltiger)
- Inhaltsstoff-Hinweis: Hyaluron, Aminosäuren und Pflanzenöle sind häufig passende Bausteine für mehr Geschmeidigkeit
- Leave-in ist hier oft der beste Alltagsschritt gegen Frizz und ein raues Gefühl
Strapaziertes Haar
- Greife zu reparierenden, aufbauenden Produkten, besonders als Kur/Maske
- Reduziere Belastungen: weniger Hitze, immer Hitzeschutz, sanft entwirren
- Wenn möglich: chemische Behandlungen (z.B. starkes Blondieren) pausieren oder seltener machen
Coloriertes Haar
- Wähle spezielle Produkte für coloriertes Haar, damit die Farbe länger frisch wirkt
- Pflege ist wichtig, weil Colorationen Längen oft trockener machen: Conditioner + Maske regelmässig einplanen
- Hitze reduziert Farbbrillanz schneller, hier lohnt sich Hitzeschutz besonders
Viel Styling
- Wenn du häufig Stylingprodukte nutzt, ist ab und zu ein „Reset“ mit klärender Reinigung hilfreich, damit Pflege wieder besser greifen kann
- Danach immer gut pflegen (Conditioner oder Maske), damit die Längen nicht austrocknen
Woran merkst du schnell, ob Produkte passen?
- Passt: Haare fühlen sich weich an, lassen sich leicht kämmen, wirken nicht fettig oder platt
- Zu reichhaltig: Ansatz wird schneller fettig, Längen hängen schwer
- Zu wenig Pflege: Längen wirken rau, frizzig, schwer kämmbar
Tipp: Ändere am besten immer nur einen Schritt in deiner Routine, damit du merkst, was wirklich geholfen hat.
Weitere Tipps für deine Haarpflege
Mit ein paar einfachen Regeln holst du mehr aus deiner Haarpflege heraus, ohne dass du mehr Aufwand betreiben musst.
- Lauwarm waschen: Zu heisses Wasser kann Haar und Kopfhaut unnötig austrocknen
- Richtig dosieren & gut ausspülen: Shampoo sparsam nutzen & vor allem am Ansatz gründlich ausspülen
- Pflege in Längen & Spitzen: Conditioner & Masken nicht direkt auf die Kopfhaut auftragen
- Sanft trocknen: Nasses Haar nicht mit dem Handtuch rubbeln, sondern ausdrücken & abtupfen
- Pflege anpassen: Der Zustand deines Haares kann sich je nach Saison und Umweltbedingungen ändern. Passe deine Haarpflegeprodukte bei Bedarf an
FAQ - Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Spülung/Conditioner und Maske?
Eine Spülung bzw. ein Conditioner hilft nach der Wäsche beim Entwirren und schliesst die Schuppenschicht. Eine Maske oder Haarkur wirkt intensiver und pflegt tiefer (meist mit Einwirkzeit).
Wie oft sollte ich eine Haarkur verwenden?
Der ideale Richtwert liegt bei einmal pro Woche.
Muss ich ein Serum verwenden?
Nein, ein Serum ist optional und vor allem dann sinnvoll, wenn du deine Haare gezielt glätten, Frizz bändigen oder die Spitzen optisch „reparieren“ möchtest.


