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Einfache Tipps um Kosmetikabfälle zu reduzieren

Die Weltmeere sind voller Müll, Mikroplastik belastet unser Trinkwasser und gefährdet auch die Tierwelt. Diese ökologischen Probleme können wir leider nicht alleine bewältigen, als Einzelperson kann aber im Kleinen darauf geachten werden, mit unseren Ressourcen und der Umwelt sorgsam umzugehen und unnötige Abfälle zu vermeiden.
Auch Renate ist bemüht, Plastikabfall zu verringern und teilt mit euch ihre besten Tipps:


Gesichtspflege

  • Wenn ich ein neues Produkt kaufen möchte, dann schaue, ich ob ich vorher ein Muster bekomme, damit ich beurteilen kann, ob es für mich passt. Oder ich informiere mich bei einer Kollegin oder Freundin, die dasselbe Produkt bei sich im Spiegelschrank stehen hat.
  • Gesichtscreme entnehme ich mit einem Spachtel aus der Dose oder dem Tiegel, um sie nicht mit Bakterien zu verunreinigen und dadurch die Creme schlecht wird, mit dem Spachtel ist es zudem möglich, Produktreste besser aus der Verpackung zu entnehmen.
  • Bei der Gesichtscreme ist die Aussage“ viel hilft viel“ völlig falsch. So genügt es, sich am Morgen und am Abend einzucremen, ansonsten besteht die Gefahr. Sogenannte «Stewardessakne» zu bekommen. Das heisst, die Haut reagiert auf zu viele Pflege mit einem Ausschlag, den man nur mit Antibiotika oder mit 12 Wochen Pflegeentzug (um die Haut auszuhungern) bekämpfen kann. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass dies alles andere als lustig ist, denn die Haut spannt und die roten Pusteln sind hartnäckig, brennen und jucken. Ausserdem muss man damit auch den Hautarzt konsultieren.

Lippenstift
Lippenstifte, die vermeintlich leer sind, enthalten in der Hülse meist noch sehr viel Produkt. Dieses kann mit einem feinen Pinsel entnommen und damit gleich auf den Lippen verteilt werden.

Bodylotions und Crèmes
Ich benutze gerne verschiedene Bodylotions, brauche aber jeweils nur so viele an, dass ich sie in der Haltbarkeitszeit aufbrauchen kann. Die vermeintlich leeren Behälter stelle ich zuerst auf den Kopf und schneide sie nachher mit einem Messer auf, denn sie enthalten immer noch genügend Pflege, um sich zwei bis dreimal einzucremen.

Beautyboxen und Adventskalender      
Beautyboxen oder Adventskalender sind tolle Geschenke, über die ich mich immer sehr freue. Die Erfahrung zeigt aber, dass nicht immer alle darin enthaltenen Produkte für mich passen. Dafür gibt es Tauschbörsen (zum Beispiel bei Facebook), dort kann ich die Produkte einfach umtauschen gegen solche, die mir gefallen und die ich auch aufbrauchen werde. Man kann auch an einem Mädelsabend die Sachen tauschen. Ich verschenke zudem viele Artikel, die ich nicht gebrauchen kann, dann freut sich jemand darüber und benutzt die Artikel und ich verschwende keine Produkte.

Duschgel und Shampoo

  • Wenn das Duschmittel oder das Shampoo leer ist, fülle ich etwas Wasser nach und kann es gut und gerne noch für bis zu dreimal Duschen oder Haarewaschen verwenden. Ich finde es auch wichtig, nicht zu viel Produkt zu verwenden, denn erstens schont das die Umwelt, zweitens auch unser Portemonnaie und zu guter Letzt oftmals auch Haut und Haare.
  • Wenn ein Duschmittel in Geruch oder Konsistenz nicht passt, verwende ich es zum Hände waschen.
  • Es gibt auch Nachfüllpackungen, die etwas weniger Material verbrauchen und auch etwas weniger kosten. Klar das ist nur ein winziger Tropfen auf den heissen Stein, aber wenn jeder im Kleinen versucht die Natur und unsere Umwelt zu schützen, dann bringt das doch mehr als gar nichts zu tun.

Tuben

  • Tuben schneide ich auf und stecke sie wieder aufeinander, so kann ich gut alles aufbrauchen. Auch Zahnpasta kann so bis zum letzten Rest eingesetzt werden.
  • Ich habe zudem auch schon Zahnpasta, die wir nicht mochten, als Putzmittel zweckentfremdet. Sie eignet sich wunderbar, um Gold und Silberschmuck zu reinigen, um Grasflecken zu entfernen und Badarmaturen zu reinigen und vor allem um weisse Turnschuhe wieder in den Urzustand zu bringen (hier ist es natürlich von Vorteil weisse Zahnpasta zu verwenden).

Basteln mit leeren Dosen, eingetrocknetem Nagellack und, und, und…
Wer kennt das nicht: halb volle, halb eingetrocknete Nagellacke, die nicht mehr aufgetragen werden können. Diesen kann man mit etwas Nagellackentferner wieder flüssig machen. Ich verwende sie, um mit den Kindern einfarbige Abwaschbesen zu verschönern, das sind schöne und nützliche Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenke für Eltern und Paten, die Freude bereiten. Die Bürsten sind Gebrauchsgegenstände, kosten fast nichts und der Nagellack wird so aufgebraucht.

Bei Pinterest beispielsweise finden sich zudem zig andere Möglichkeiten mit alten Verpackungen aus Kunststoff oder Glas etwas Neuem entstehen zu lassen.

Allgemein
Weniger ist manchmal eben mehr, so kaufe ich immer bewusster ein. Es gibt in entsprechenden Läden unverpackte Produkte zu kaufen und man kann sich beispielsweise mit einer milden Seife duschen, was sehr ergiebig ist und keinen Verpackungsmüll verursacht. Schon beim Einkaufen schaue ich, in wie viel Verpackung ein Produkt steckt und greife zu denjenigen, die möglichst wenig unnötige Hüllen haben oder die aus recyclebaren Materialien bestehen. Es gibt zudem viele Möglichkeiten Ausweichprodukte zu kaufen, wie Haarspray und Deo ohne Treibgas. Und wenn schon Verpackung, dann entsorge ich diese getrennt und werfe nicht alles in einen Sack, denn diese Rohstoffe können recycelt werden.

Ich als Konsument habe die Macht, keine Kosmetik mit Mikroplastik zu kaufen. So wird der Anbieter zwingend Mittel und Wege finden müssen, um andere, weniger Stoffe einzusetzen.

Meine Devise ist, dass auch kleine Schritte zum Ziel führen und viele kleine positive Änderungen im Verhalten einen grossen Effekt haben können. Etwas im Kleinen für die Umwelt zu machen ist immer besser als gar nichts zu tun.

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